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Printerumfrage11: Steigt das Druckvolumen in Zukunft?

Neben Personen, die sich im Unternehmen um die Infrastrukturen kümmern, befragte die Printerumfrage auch Personen, die nach eigener Angabe unter anderem Papier für ihr Unternehmen einkaufen. Der Papiereinkauf ist deshalb wichtig, weil der Papierbedarf für DIN-A4-Papier in Unternehmen mit unstrukturierter Druckerlandschaft der zuverlässigste Indikator für das Druckvolumen ist. Denn wer seine Druckkosten nicht überwacht, wie es viele Unternehmen tun, erfasst auch nicht, wie viele Seiten durch den jeweiligen Drucker rauschen. Nur der Papierverbrauch im Unternehmen gibt darüber Auskunft.
Auf die Frage „Wie hat sich der Bedarf an Bürokommunikationspapier (DIN4, für Druckgeräte) in den letzten 3 Jahren entwickelt?“ antworteten 60% der Befragten, dass der Bedarf an Papier gestiegen ist. Nur 36% gaben an, dass der Bedarf gesunken ist. Gefragt, wie sie den Papierbedarf in Zukunft sehen, antworteten 47% der Befragten, dass auch in Zukunft der Papierbedarf steigen wird, nur 20% gehen von einem sinkenden Bedarf im Unternehmen aus. Die Gründe hierfür arbeitet die Printerumfrage11 heraus: Es ist die schiere Menge und die leichte Verfügbarkeit von Dokumenten in elektronischer Form. Denn Anwender drucken elektronische Post (E-Mail), PDFs, Text-Dateien und HTML-Webseiten aus – wenn auch nur zu einem Bruchteil. Da aber die Menge an elektronischen Dateien teilweise exponentiell wächst, wächst auch das ausgedruckte Volumen, selbst wenn von der Gesamtmenge an verfügbaren Daten immer weniger auf Papier landet.
Wer als Kostenverantwortlicher in Unternehmen darauf spekuliert, dass das papierlose Büro kurz vor dem Durchbruch steht und so das Druckvolumen von alleine sinkt, dürfte über die Antworten der befragten Papier-Einkäufer enttäuscht sein.
Beispielsweise sind selbst erstellte Text-Dateien das meistgedruckte Format: 89% der Befragten drucken die eigenen Texte häufig oder sehr häufig aus. Die Texte bleiben also keineswegs am Bildschirm – sondern sie produzieren massenhaft Output. Aber auch andere elektronische Formate, die eigentlich das Papier ersetzen sollten, sorgen mit für das Druckvolumen: Knapp 66% der Befragten gaben an, für berufliche Zwecke häufig oder gar sehr häufig E-Mails auszudrucken. An dritter Stelle folgen im beruflichen Umfeld Präsentationen als meistgedruckte Inhalte (44%) und an vierter Stelle Lieferscheine und Rechnungen (43%).

